Eine Gruppe aus dem Informatiklabor des MIT. Nachdem sie Zork zum Spaß geschrieben hatten, gründeten sie 1979 die Firma und verkauften es in Teilen, damit es in den Speicher der Heimcomputer passte.
Was haben sie erfunden?
Die Z-machine, eine virtuelle Maschine. Jedes Spiel wurde einmal geschrieben, nur der Interpreter wurde portiert. Dazu legten sie „Feelies“ in die Packungen: Karten, Münzen, echte Hinweise.
Was wurde aus ihnen?
Sie setzten auf eine Datenbanksoftware, die floppte. Activision kaufte sie 1986 und schloss das Studio 1989. Ihre Spiele haben bis heute Kultstatus.
Sie begann als Lucasfilm Games, die Spielesparte von George Lucas' Firma, und hieß ab 1990 LucasArts.
Ihr großer Beitrag?
SCUMM, Verben auf dem Bildschirm und die Philosophie, Spieler nicht zu bestrafen: keine plötzlichen Tode, keine Sackgassen. Dazu die adaptive Musik iMUSE.
Wer arbeitete dort?
Ron Gilbert, Tim Schafer, Dave Grossman, Hal Barwood, Noah Falstein, Brian Moriarty, Sean Clark, Larry Ahern … Ein Team, das später die halbe Indie-Szene gründete.
Ja, aus Madrid. Ramón Hernáez, Rafael Latiegui, Felipe Gómez und Miguel Ángel Ramos debütierten 1994 mit Igor: Objetivo Uikokahonia.
Ihr größter Erfolg?
Runaway (2001) war in ganz Europa erfolgreich, gerade als man das Genre für tot erklärte. Davor war Hollywood Monsters in Spanien ein Hit.
Und heute?
Sie machen weiter erzählerische Adventures wie Yesterday (2012) oder Blacksad: Under the Skin (2019). Eines der langlebigsten Adventure-Studios der Welt.